Der Begriff Faszien erfreut sich heutzutage sehr großer Beliebtheit und ist aus unserem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Faszienrollen, Faszientraining und Faszienyoga sind mittlerweile wesentlicher Bestandteil der Fitnessbranche, doch was genau sind eigentlich Faszien?

Faszien gehören, wie Sehnen und Bänder zum Bindegewebe. Sie formen ein riesengroßes 3D-Netz, das sowohl unsere Muskeln, als auch Organe umschließt und alles mit allem verbindet. Muskeln werden von ihnen durchdrungen und die Faszienflüssigkeit, die durch sie fließt, wirkt wie Hydrauliköl in einer Werkzeugmaschine. Was passiert mit einer Maschine, die kein Öl mehr in sich trägt? Richtig, sie geht kaputt. Dasselbe gilt für unseren Körper. 

Faszien geben unserem Körper die Form vor. Sind sie jedoch verklebt, oder beschädigt, können Schmerzen, Haltungsstörungen und Bewegungseinschränkungen entstehen. Aufbauend zu diesen Beschwerden kann sich unser Gemüt und unsere Psyche verändern.

 

Nachfolgend die vier Funktionen unserer Faszien:

1. Strukturieren - umhüllen, schützen, Form geben

2. Bewegen - Kraft übertragen, Kraft halten und loslassen

3. Versorgen - Verstoffwechselung, Wasser- und  Mineralstoffversorgung

4. Kommunizieren - Impulse erhalten und weiterleiten

 

 

Foto: simply bowen therapy, Lisa

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