Der vollendete Mensch atmet, als würde er nicht atmen. - Lao Tse

Ein komischer Satz, finden Sie nicht auch? Näher betrachtet ergibt es jedoch Sinn. Was würden Sie davon halten, wenn ich Ihnen sage, dass unsere gesamte Zivilisation unter chronischer Hyperventilation leidet? Zum Stirnrunzeln, oder? Es ist aber wahr.

In unserer Zeit, die doch recht Sympathikus-betont ist und man kaum zur Ruhe kommt, befinden wir uns in einem ständigen, wenn doch leichten Stresszustand. Dies hat Auswirkungen auf unsere Atmung. Wir machen viel mehr Atemzüge als die Natur es für uns konzipierte. Die Folge ist ein zu großer Ausstoß an Kohlenstoffdioxid; das macht uns krank!

Aber warte mal, ist CO2 denn nicht giftig für uns? Nein, denn körpereigenes CO2 ist sogar überlebenswichtig! Je mehr CO2 sich in unserem Körper befindet, desto besser ist die Sauerstoffversorgung. Mehr atmen heißt alles andere als mehr Leben. Oder wie könnte man es sich sonst erklären, dass Völker, die hoch in den Bergen leben, wo die Luft doch viel dünner ist, in der Regel eine höhere Lebenserwartung haben? Wir benötigen alle Wasser zum Leben, doch zu viel davon führt zum Ertrinken.

Ich vermittle Ihnen mit meiner Beratung die Tummo-Atmung. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Atemtechnik aus Tibet. Wim Hof und Konstantin Buteyko z.B. nahmen Tummo als Basis und entwickelten so ihre eigenen Atemtechniken. Bei Tummo handelt es sich um das Original. 

Eine natürliche Atmung hat diverse positive Auswirkungen auf den Körper. Das Blutbild verbessert sich, man fühlt sich nicht mehr schlapp, viele Krankheiten und Leiden verschwinden bei Praktizieren von Tummo, man hat mehr Energie, man ist klarer im Kopf, Übersäuerung wird abgebaut und es ist gut für die Psyche. Auch für Sportler ist Tummo in dem Sinne interessant, da es die Ausdauer ohne großen Aufwand immens erhöht. Atmen Sie wie ein Sieger durch Tummo!

 

 

Foto: Kychan, Unsplash

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